Mehr als Dynamic Pricing
Kosten, Wettbewerb und Zahlungsbereitschaft: rupio berechnet den Preis aus allen drei Blickwinkeln. Ihre Regeln setzen die Grenzen, Sie geben frei.
Ein guter Preis beantwortet drei Fragen.
Was muss der Preis mindestens bringen? Wo steht der Markt? Und was sind Ihre Kunden bereit zu zahlen? Klassisches Dynamic Pricing zieht meist nur Wettbewerbspreise nach. rupio beantwortet alle drei Fragen – in einer Regelkette, die Sie festlegen.
Kosten
Einkaufspreis, Aufschläge und Mindestmargen: Regeln legen fest, was ein Preis mindestens bringen muss.
Wettbewerb
Wettbewerberpreise fließen als Bedingung oder Aktion in Ihre Regeln ein – zum Beispiel: günstigster Wettbewerber minus 3 %.
Zahlungsbereitschaft Neu
Aus Ihren Verkaufswochen schätzt rupio die Preiselastizität jedes Artikels und berechnet den Preis mit dem höchsten Deckungsbeitrag.
Mehr Umsatz ist nicht gleich mehr Gewinn.
Ein Artikel verkauft sich gut – und trotzdem kann sein Preis zu niedrig sein. Ob sich eine Preisänderung lohnt, zeigt nicht der Umsatz, sondern der Deckungsbeitrag. Und die beiden laufen oft in entgegengesetzte Richtungen.
- Umsatz
- +40.581
- Deckungsbeitrag
- −25.491
Mehr Menge – aber jede zusätzliche Einheit muss eingekauft werden.
- Umsatz
- −33.703
- Deckungsbeitrag
- +4.846
Weniger Menge – aber der Wareneinsatz sinkt stärker als der Umsatz.
Werte pro Jahr für den fiktiven Beispielartikel aus dem Simulator unten (aktueller Preis 24,99, EK 18,40).
Weniger Umsatz, mehr Deckungsbeitrag
Die Kurve zeigt den Deckungsbeitrag eines Beispielartikels über dem Preis – geschätzt aus seinen Verkaufswochen. Ziehen Sie den Regler und sehen Sie, was eine Preisänderung bewirkt.
Preisregel: 50 % Richtung Optimum, Rundung auf ,49/,99 → Vorschlag nächster Lauf: 27,49
- Umsatzwirkung
- −33.703
- Wareneinsatz nicht verkaufter Menge
- +38.549
Fiktives Beispiel. Die Werte veranschaulichen das Prinzip und sind keine Prognose für Ihr Sortiment.
Modell rechnet. Regeln begrenzen, Sie geben frei.
1 · Das Modell rechnet
Aus Ihren Verkaufswochen schätzt rupio für jeden Artikel eine Preis-Absatz-Kurve – und daraus den Preis mit dem höchsten Deckungsbeitrag. Aktionswochen und Saison werden herausgerechnet.
2 · Ihre Regeln begrenzen
Eine Elastizitätsregel in Ihrer Regelkette bewegt den Preis Richtung Optimum – schrittweise oder direkt, auf Ihrem Preisraster, optional mit Absatzschutz. Weitere Grenzen setzen Sie mit Wenn-Dann- und Validierungsregeln.
3 · Sie geben frei
Jeder Lauf erzeugt einen Preisvorschlag. Er wird gegen Ihre Validierungsregeln geprüft und als Ganzes freigegeben – manuell angestoßen, täglich oder wöchentlich, wie es zu Ihrem Workflow passt.
Der Algorithmus geht nur so weit, wie Sie ihn lassen.
Die Elastizitätsregel ist eine Regel wie jede andere in rupio: Sie steht an einer festen Stelle in Ihrer Regelkette. Alles, was danach kommt, kann den Preis weiter begrenzen.
Weitere Grenzen – etwa eine Mindestmarge oder der Abstand zum Wettbewerb – legen Sie als Wenn-Dann-Regeln in derselben Regelkette an.
Keine Blackbox: Sie sehen, warum ein Preis optimal ist.
Jede Zahl im Simulator oben gibt es in rupio für jeden Ihrer Artikel – mit den Daten, auf denen sie beruht.
- Kurve mit Konfidenzband: Sie sehen, wo das Modell auf Daten steht und wo es extrapoliert.
- Modellgüte je Artikel: R², Prognosefehler (MAPE), Anzahl Wochen und Preispunkte.
- Datenbasis: Anteil eigener Daten und die Vergleichsgruppe, etwa Kategorie × Marke.
- Aktionen sauber getrennt: Aktionswochen aus Ihrer Aktionsverwaltung fließen nicht ins Modell – die Wochen direkt danach auch nicht.
- Saisonindex der Kategorie: verschiebt die erwartete Menge, nicht die Elastizität.
- Nachvollziehbare Regelentscheidung: Für jeden Preis steht in den Regeldetails, welche Grenze gegriffen hat.
Was man meist unter Dynamic Pricing versteht – und was rupio anders macht
Unter Dynamic Pricing versteht man meist Repricing: Preise folgen automatisch dem Wettbewerb, oft im Minutentakt. Das kann auf manchen Marktplätzen passen. Für viele Sortimente im Handel und Großhandel zählt mehr als der Wettbewerbspreis.
Fragen, die Pricing-Teams zuerst stellen.
Wie viel Verkaufshistorie braucht rupio?
Was passiert bei neuen Artikeln oder wenig Historie?
Wie oft kann ich Preise ändern?
Wer gibt die Preise frei?
Was, wenn das Optimum über dem Wettbewerb liegt?
Funktioniert das für B2B und B2C?
Wie spielt die Elastizitätsregel mit meinen bestehenden Regeln zusammen?
Wir zeigen Ihnen Dynamic Pricing an Ihrem Sortiment.
In der Demo sehen Sie die Elastizitätsanalyse und die Preisregel in rupio – und wir besprechen, welche Daten Sie dafür brauchen.
- Unverbindliches Erstgespräch – kein Sales-Pitch, kein Vertragsdruck.
- Antwort innerhalb eines Werktags.
- Ihre Daten bleiben in der EU. Immer.